Schimmel ist nicht immer sofort sichtbar. Er kann sich beispielsweise hinter Möbeln, unter Tapeten oder in anderen schwer einsehbaren Bereichen entwickeln. Voraussetzung für Schimmelwachstum ist vor allem erhöhte Feuchtigkeit. Ein muffiger Geruch, Feuchtigkeitsspuren oder immer wieder auftretende Verfärbungen können deshalb Hinweise sein, denen Sie nachgehen sollten. Wichtig dabei: Ein einzelnes Anzeichen ist noch kein sicherer Nachweis für versteckten Schimmel.

Das Wichtigste in Kürze

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Schimmel kann unbemerkt bleiben, wenn er sich in nicht einsehbaren Bereichen entwickelt. Schimmel benötigt ausreichend Feuchtigkeit zum Wachstum. Deshalb sind erhöhte Materialfeuchte oder wiederkehrende Feuchtigkeitsprobleme wichtige Hinweise.

 

 

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Schimmelbefall kann verdeckt auftreten, beispielsweise hinter Möbeln, Tapeten, Wandverkleidungen oder Bodenbelägen.

Muffiger oder modriger Geruch kann ein Hinweis auf einen verdeckten Befall sein, ist allein aber kein Beweis.

 

 

 

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Verfärbungen, Feuchtigkeitsflecken oder Veränderungen von Materialien sollten genauer untersucht werden. Bei begründetem Verdacht kann eine gezielte Untersuchung zusätzliche Klarheit schaffen.

 

 

 

 

1. Wann und wo kann sich Schimmel unbemerkt entwickeln?

 

Schimmelpilze benötigen für ihr Wachstum vor allem geeignete Feuchtigkeitsbedingungen sowie verwertbare Nährstoffe. Viele Baustoffe und Materialien in Innenräumen können Bestandteile enthalten, die ein Wachstum ermöglichen, wenn gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist.

Deshalb kann sich Schimmel auch an Stellen entwickeln, die im Alltag kaum einsehbar sind. Dazu gehören beispielsweise Bereiche hinter größeren Möbelstücken, hinter Tapeten und Verkleidungen oder unter Bodenbelägen.

Die sichtbare Oberfläche zeigt daher nicht zwangsläufig, was in einem angrenzenden oder verdeckten Bauteil geschieht.

 

 

 

2. Welche Anzeichen können auf versteckten Schimmel hindeuten?

 

Ein verdeckter Schimmelbefall lässt sich nicht anhand eines einzelnen Merkmals zuverlässig feststellen. Mehrere Auffälligkeiten können jedoch Anlass sein, genauer hinzusehen.

Dazu zählen beispielsweise:

  • anhaltender muffiger oder modriger Geruch
  • sichtbare Feuchtigkeitsflecken
  • wiederkehrende Verfärbungen
  • sich lösende Tapeten
  • Veränderungen an Wand- oder Bodenoberflächen
  • bekannte oder zurückliegende Feuchtigkeitsschäden

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Hinweis und Nachweis: Ein muffiger Geruch kann auf mikrobielles Wachstum hindeuten, reicht allein jedoch nicht aus, um Schimmel sicher festzustellen.

 

 

3. Welche Rolle spielen Feuchtigkeit und Raumklima?

 

Feuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor für Schimmelwachstum in Innenräumen. Dabei kann Feuchtigkeit unterschiedliche Ursachen haben.

Denkbar sind beispielsweise Kondensation an kalten Bauteiloberflächen, Wasserschäden, undichte Bauteile oder dauerhaft erhöhte Feuchtigkeit.

Deshalb ist es bei einem Schimmelproblem wichtig, nicht nur nach dem Befall zu suchen. Ebenso entscheidend ist die Frage:

Woher kommt die Feuchtigkeit?

Denn wird lediglich der sichtbare Schimmel beseitigt, die Feuchtigkeitsursache aber nicht behoben, können weiterhin Bedingungen bestehen, unter denen Schimmel wachsen kann.

 

 

4. Wie lässt sich ein Schimmelverdacht überprüfen?

 

Ob ein Lufttest oder ein Oberflächentest sinnvoll ist, hängt davon ab, wo Sie Schimmel vermuten und ob bereits Auffälligkeiten an einer bestimmten Stelle erkennbar sind. Das Labor Fladerer bietet für beide Fragestellungen unterschiedliche Untersuchungen an.

 

Verdacht auf versteckten Schimmel an einer bestimmten Stelle → Oberflächentest

Sie vermuten Schimmel beispielsweise hinter einem Schrank, unter einer Tapete oder in einem anderen konkreten Bereich, können dort aber keine eindeutigen Schimmelflecken erkennen?

Dann kann der Oberflächentest zur Befallsuche ein sinnvoller Ansatz sein. Dabei wird untersucht, ob die Menge der Schimmelpilzsporen auf der getesteten Oberfläche normal oder erhöht ist. Eine erhöhte Sporenmenge kann laut Labor Fladerer ein Hinweis auf unbemerktes Schimmelpilzwachstum beispielsweise hinter Schränken, unter Tapeten, Bodenbelägen oder Deckenverkleidungen sein.

Typische Situation:
Hinter dem Kleiderschrank riecht es muffig, die Wand sieht auf den ersten Blick aber unauffällig aus.

→ Hier eignet sich die Untersuchung der verdächtigen Oberfläche 

 

Verdächtige Flecken sind bereits sichtbar → Oberflächentest mit Identifikation

Sind an einer Oberfläche dunkle oder farbige Flecken bzw. Veränderungen sichtbar, bietet sich eine andere Fragestellung an: Handelt es sich um Schimmel und welche Schimmelpilzgattung liegt vor?

Für solche sichtbar auffälligen Oberflächen bietet Labor Fladerer einen Oberflächentest mit Schimmelpilz-Identifikation an. Dabei werden vorhandene Schimmelpilzgattungen durch eine mikroskopische Untersuchung bestimmt.

Typische Situation:
An einer Wand sind dunkle Flecken aufgetreten und Sie möchten wissen, welche Schimmelpilze dort vorhanden sind.

→ Hier kann eine Untersuchung direkt an der betroffenen Oberfläche sinnvoll sein.

 

 

Keine konkrete Stelle, aber Verdacht im Raum → Lufttest

Anders sieht es aus, wenn Sie keine bestimmte Befallsstelle ausmachen können, aber die Belastung der Raumluft untersuchen möchten.

Der Lufttest des Labor Fladerer untersucht, wie viele Schimmelpilzsporen in der Raumluft vorhanden sind. Die Probenahme erfolgt über eine Sedimentationsplatte.

Soll zusätzlich festgestellt werden, welche Schimmelpilzgattungen vorhanden sind, gibt es einen Lufttest mit Schimmelpilz-Identifikation. Dieser bestimmt sowohl die Sporenmenge als auch die vorhandenen Gattungen.

Typische Situation:
Ein Raum riecht seit einiger Zeit auffällig, aber Sie können keine bestimmte Stelle als Ursache ausmachen.

→ Dann kann die Untersuchung der Raumluft einen konkreten Ansatz liefern.

 

 

Sie vermuten versteckten Schimmel?

Sie nehmen die Probe mit dem entsprechenden Testset selbst vor und senden diese anschließend an das Labor Fladerer. Dort wird die Probe fachgerecht mikrobiologisch untersucht. Neben dem Ergebnisbericht erhalten Sie auch schon erste konkrete Vorschläge, was Sie tun können.

So erhalten Sie eine fundierte Grundlage, um Ihren Schimmelverdacht besser beurteilen und die nächsten Schritte planen zu können.

Welcher Schimmelpilztest passt nun zu Ihrer Situation?

Ganz einfach zusammengefasst:

 

 

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