Wassertest für Babynahrung bestellen

 

Wir untersuchen Ihr Wasser zur Zubereitung von Babynahrung auf Blei, Cadmium, Kupfer, Zink, Nickel, Mangan, Aluminium, Uran, Beryllium, Thallium, Chrom, Eisen, Barium, Cobalt, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Nitrit, Nitrat, Fluorid und Sulfat sowie auf die krankheits- erregenden Keime Escherichia coli, Salmonellen, Enterokokken (alles Fäkalkeime), Pseudomonas aeruginosa (Krankenhauskeim), Staphylococcus aureus (MRSA-Keim) und Schimmelpilze (Pathogene Pilze).

Der Test ist allumfassend für die Sicherheit von Babywasser!

Nach der Analyse erhalten Sie von uns einen Ergebnisbericht zur Untersuchung mit Bewertung des Resultats, empfohlenen Maßnahmen und Informationen zum Ergebnis.

 

Das Testset beinhaltet ein steriles Gefäß zur Wasserprobennahme.

Hier können Sie sich über die Probennahmeanleitung zu diesem Test informieren.

 

Fertigpräparate müssen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zubereitet werden.

Der Nitratgehalt darf nicht zu hoch sein, weil sonst das Risiko einer Methämoglobinämie und der damit verbundenen Sauerstoffunterversorgung besteht. Das Brockhaus Lexikon Ernährung nennt einen Grenzwert von 10 mg/Liter, aber das Bundesinstitut für Risikobewertung hält 50 mg/Liter, also den Grenzwert gemäß Trinkwasserverordnung, für vertretbar, wenn das Fertigpräparat weniger als 100 mg/kg Nitrat berechnet auf die Zubereitung enthält. Wasser aus Bleirohren soll ebenso wenig verwendet werden wie solches aus Wasserfiltern. Bei Kupferleitungen muss das Standwasser erst ablaufen bis das Frischwasser spürbar kälter wird, bevor es zur Zubereitung von Fertignahrung benutzt werden darf.

1990 empfahl die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), dass Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, das auch „Babywasser“ genannt wird, Grenzwerte einhalten muss, die weit niedriger liegen als für Erwachsene, da Säuglinge gemessen am Körpergewicht einen weit höheren Flüssigkeitsumsatz und Schadstoffe daher auf sie einen weit größeren Einfluss haben als auf Erwachsene. Die Höchstwerte wurden auf 20 mg/L Natrium, 10 mg/L Nitrat, 0,02 mg/L Nitrit, 0,7 mg/L Fluorid, 240 mg/L Sulfat, 0,05 mg/L Mangan und 0,002 mg/L Uran (2006) festgelegt. Die Schwermetallkonzentrationen von Blei, Cadmium, Kupfer und Zink dürfen nicht über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung liegen. Auch das in der Diskussion stehende Aluminium und das äußerst giftige Beryllium und Thallium sollten im Babywasser nicht vorhanden sein.

Nach den Empfehlungen der Ernährungskommission der DGKJ von 2014 und den Handlungsempfehlungen des Netzwerk Junge Familie muss Trinkwasser für Säuglingsnahrung nicht abgekocht werden, wenn es mikrobiologisch hygienisch einwandfrei ist.

 

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