Wasser für Babynahrung testen

Fertigpräparate müssen mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser zubereitet werden.

1990 empfahl die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), dass Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung, das auch „Babywasser“ genannt wird, Grenzwerte einhalten muss, die weit niedriger liegen als für Erwachsene, da Säuglinge gemessen am Körpergewicht einen weit höheren Flüssigkeitsumsatz und Schadstoffe daher auf sie einen weit größeren Einfluss haben als auf Erwachsene. Die Höchstwerte wurden auf 20 mg/L Natrium, 10 mg/L Nitrat, 0,02 mg/L Nitrit, 0,7 mg/L Fluorid, 240 mg/L Sulfat, 0,05 mg/L Mangan und 0,002 mg/L Uran (2006) festgelegt. Die Schwermetallkonzentrationen von Blei, Cadmium, Kupfer und Zink dürfen nicht über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung liegen. Auch das in der Diskussion stehende Aluminium und das äußerst giftige Beryllium und Thallium sollten im Babywasser nicht vorhanden sein.

Nach den Empfehlungen der Ernährungskommission der DGKJ von 2014 und den Handlungsempfehlungen des Netzwerk Junge Familie muss Trinkwasser für Säuglingsnahrung nicht abgekocht werden, wenn es mikrobiologisch hygienisch einwandfrei ist.

Mehr Informationen dazu unter: Bakterien & Pilze

Eine chemische und mikrobiologische Untersuchung Ihres Wassers gibt Ihnen Auskunft darüber, ob Ihr Wasser zur Zubereitung von Babynahrung und als Trinkwasser für Ihren Säugling geeignet ist.

 

Wasseruntersuchung für Babynahrung

Die Abwehr- und Kompensationskräfte eines Säuglings sind noch nicht so stark ausgeprägt wie bei einem Erwachsenen und daher ist es für die Gesundheit eines Babys wichtig, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe und Keime im Wasser vorhanden sind, mit dem Sie die Babynahrung ansetzen oder verdünnen.

Zu diesem Zweck untersuchen wir Ihr Wasser für die Zubereitung von Babynahrung allumfassend auf die Schwermetalle Blei, Cadmium, Kupfer, Nickel, Mangan, Uran, Thallium, Chrom, Eisen, Cobalt und Zink. Außerdem werden noch die gesundheitsschädlichen Metalle Aluminium, Beryllium und Barium von uns überprüft, ebenso wie die Wasserwerte Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Nitrit, Nitrat, Fluorid und Sulfat bestimmt.

Um sicher zu gehen, dass sich auch keine krankheitserregenden Keime im Wasser für die Babynahrung befinden, testen wir es auf die Anwesenheit von Escherichia coli (Fäkalkeim), Enterokokken (Fäkalkeime), Pseudomonas aeruginosa (Krankenhauskeim), Salmonellen (Fäkalkeime), Staphylococcus aureus (MRSA-Keim) und Schimmelpilze.

 

So einfach geht’s – in vier Schritten zum Ergebnis:

  1. Nach Bestellen des Labortests schicken wir Ihnen eine sterile Probenflasche in einer Isolierbox zu.
  2. Die Trinkwasserprobe entsprechend der beiliegenden Anleitung von Ihrer Wasserleitung nehmen. Dabei wird die Probenflasche mit kaltem Leitungswasser gefüllt. Möchten Sie Mineralwasser testen lassen, dann einfach die Probenflasche damit befüllen.
  3. Probenflasche wieder in die Isolierbox legen und verschließen. Die Isolierbox mit dem mitgelieferten Retouren-Etikett versehen und beim nächstgelegenen DHL-Paketshop abgeben – ohne zusätzliche Kosten.
  4. Wir untersuchen Ihre Probe in 10 – 15 Tagen. Sie erhalten dann von uns per E-Mail einen Ergebnisbericht zur Untersuchung mit Bewertung des Resultats, empfohlenen Maßnahmen und Informationen zum Ergebnis.

 

Wir bieten dazu folgenden Labortest:

Wassertest für Babynahrung